
GESTATTEN:
TEAM OFFSHOARE
Wer steckt hinter dem Team und was bewegt uns zu dem Abenteuer unseres Lebens?
Wer sind wir?
Neugierig. Leidenschaftlich. Lernbereit.
Einen Ozean in einem Ruderboot zu überqueren ist eine unglaubliche Reise, die uns mit Begeisterung erfüllt. Es ist die ultimative Herausforderung, die unsere Herzen höher schlagen lässt! Die Teilnahme an der härtesten Ruderregatta der Welt erlaubt es uns, große Träume zu verwirklichen und uns auf das Abenteuer unseres Lebens einzulassen. Was die Sache noch aufregender macht, ist die Tatsache, dass wir ein reines Frauenteam sind, das Grenzen überwindet und andere dazu inspiriert, über ihre Grenzen hinauszugehen.
Diese Herausforderung steht in krassem Gegensatz zu unserem Alltag und bietet uns die einmalige Gelegenheit, an unsere Grenzen zu gehen und uns selbst auf eine Weise kennen zu lernen, die wir nie für möglich gehalten hätten. Wir lieben es, über den Tellerrand zu blicken und aus unserer Komfortzone herauszutreten - Eigenschaften, die uns auf unserer langen Reise auf dem Wasser zweifellos zugute kommen werden. Unsere Liebe zum Meer und unsere Leidenschaft für die Natur machen diese Überfahrt zu einem wahr gewordenen Traum, und wir können es kaum erwarten, zu sehen, was diese Reise für uns bereithält!

Warum heißen wir OFFSHOARE?
Unsere Teilnahme am härtesten Ruderrennen der Welt bedeutet auch, dass wir einen Teamnamen brauchen. Wir haben uns mit "Offshoare" für einen englischen Namen entschieden, weil das Rennen international und somit auch die "Rennsprache" Englisch ist. Bei unserem Namen handelt es sich um ein Wortspiel: "offshore" ist das englische Wort für "weg von der Küste, im Meer" und "oar" der englische Begriff für das Skull (oder umgangssprachlich ein Ruder) beim Rudern. Wir fanden es also ein nettes Wortspiel, das gut zu unserem Projekt passt.

Clara Düntsch
„Ich rudere über den Atlantik. Willst du mitkommen?“ - „Klar!“ Genau so verlief das Gespräch mit Jana S., nachdem wir uns beim Ruderanfängerkurs kennengelernt hatten. Wie fast jeden Sommer machte ich mich daran, eine neue Sportart zu erlernen, in diesem Fall eben das Rudern, dem ich seitdem treu geblieben bin. Ich bin 26 Jahre alt, in Berlin geboren, aufgewachsen und studierend. Ich studiere Sport und Mathematik auf Lehramt und arbeite nebenbei an einer Schule als Lehrerin. Im Sportunterricht und den Hofpausen bin ich dabei immer für eine Runde Badminton, Fußball oder Basketball zu haben. Neben der Arbeit und dem Studium schraube ich gerne an meiner Simson herum, backe oder treffe mich im Park zum Spikeball oder Diabolo spielen. Ich probiere gerne neue Sachen aus und bin für den meisten Unfug zu haben. Im Sommer trifft man mich selten ohne ein Eis in der Hand an, genauso wenig, wie ohne mein Fahrrad. Ich freue mich auf das Projekt der Atlantiküberquerung. Ich freue mich darauf, viel Neues zu lernen, mich sportlich zu fordern, auf das Meer und das auf dem Wasser sein. Die Atlantik Challenge vereint Abenteuer, Ehrgeiz, Wassersport und das an die eigenen Grenzen gehen. Wie hätte ich da „Nein“ sagen können?

Jana Golz
Ich bin eine Outdoor-Enthusiastin und derzeitig bekennender Morgenmuffel. Ich liebe das Meer und auch Wind, weshalb ich vor fünf Jahren ins schöne Lübeck gezogen bin. Wann immer es mir möglich ist, bin ich deshalb auch auf, im oder am Wasser zu finden. Am liebsten mit einer ordentlichen Brise in den Haaren, sodass sich der Aufbau des Kite-Materials auch wirklich lohnt. Und sollte der Wind mal nachlassen, steig ich einfach ins Ruderboot. Ich bin ziemlich schnell für Ideen zu haben, die im ersten Moment zu verrückt klingen. Für mich ist das allerdings eine Frage der Perspektive und so ging es mir zunächst ähnlich auch mit dem Vorhaben, über den Atlantik zu Rudern. Nachdem ich herausgefunden habe, dass es ein Rennen dazu gibt, fielen mir immer weniger Gründe ein, nicht auch selbst teilzunehmen. Allein der Weg zum Start bietet schon eine enorme Lernkurve und es stehen Dinge an, die ich noch nie zuvor getan habe. Als Naturfreak freue mich besonders auf die unglaubliche Weite und Abgeschiedenheit draußen auf dem Atlantik. Ich habe zwar einen Heidenrespekt davor, im Ruderboot so weit unterwegs zu sein, aber ich glaube fest daran, dass es möglich ist.

Jana Stahl
Ich mag mein Leben gerne bunt und trubelig: Ich promoviere sozialwissenschaftlich zu Fragen der nachhaltigen Nutzung und des wirksamen Schutz mariner Ökosysteme und habe damit meine Liebe zum Meer auch zum Beruf gemacht. An normalen Tagen gehe ich laufen oder mache anderen Sport, lese, treffe Freund:innen, höre Podcasts oder Musik und gehe mit meinem Hund Rio spazieren. Die Idee, über den Atlantik zu rudern, kam mir bereits vor einigen Jahren, nachdem ich über die Doku „Four Mums in a Boat“ gestolpert bin. Was damals noch ein Traum für die weit entfernte Zukunft war, nimmt jetzt auf einmal wirklich Form an! Ich freue mich sehr darauf, über die nächsten Jahre so viel neues lernen und über mich hinauswachsen zu dürfen. Während des Rennens selbst freue ich mich besonders darauf, den Alltag hinter mir zu lassen, den Ozean in all seiner Kraft zu spüren, auf das Gefühl völliger Freiheit, wenn wir mitten auf dem Atlantik ins Wasser springen, auf die Begegnungen mit Meeresbewohnern, sternenklare Nächte, die Sonnenauf- und -untergänge, und das erhabene Glücksgefühl bei der Ankunft und danach. Über den Atlantik zu Rudern ist für mich das ultimative Abenteuer, der Beweis an mich selbst, dass ich alles schaffen kann, wenn ich es wirklich will, und dass Grenzen vor allem im Kopf existieren.

Christiane Kienl
Meine ersten Ruderschläge habe ich in Großbritannien, dem Heimatland des Ruderns, getätigt. Ich habe dort einige Rennen im Achter bestritten wobei ich mit einem Ruderer in Kontakt gekommen bin, der über den Atlantik gerudert ist. Als klassiche Rennruderin war für mich die Vorstellung, bei Wind und Wellen in einer Nussschale mittem im Nirgendwo unterwegs zu sein, vollkommen absurd. Doch Jahre später und nach unzähligen Ruderkilometer auf immer den gleichen Gewässern habe ich mich an diese Begegnung erinnert. Und plötzlich war es nicht mehr absurd. Die Idee, seine eigenen Grenzen auszustesten – sowohl psychisch als auch physisch – hat meine Faszination an dem Abenteuer entfacht. Diese Herausforderung zu meistern, würde mir ein tiefes Gefühl der Erfüllung und des Stolzes geben. Ein weiterer Grund für das Rennen ist meine Begeisterung Neues zu entdecken, am liebsten in der Natur. Bisher meist in den Bergen Österreichs unterwegs, freue ich mich auf die Weiten des Ozeans, den Sternenhimmel und vielleicht dem ein oder anderen Meerestier. Die Vorbereitung und auch das Rennen selbst wird eine einmalige Herausforderung werden. Ich bin aber überzeugt davon, dass ich es gemeinsam mit meinem Team in den Hafen von Antigua schaffen werde.
Unser Trailer
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